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272 Seiten, 18-SW Abbildungen,
Format 12 x 19,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag,
Deutsch,
ISBN:
Typ:
Verlag:
Reihe:
WG:
978-3-8003-3177-2
Buch
Rautenberg
Erzählung / Anthologie
1116
Blick ins Buch

Meine Reise nach Masuren

Oma Lucie erzählt von ihren Kinder- und Jugendjahren in Ostpreußen
Lucia Studenroth, Wolfgang Kraska

Erinnerungen aus Paradies und Höllenfeuer – Wenn Oma Lucie, eine über 90jährige Ostpreußin, erzählt, erwachen augenblicklich Bilder aus längst vergangenen Tagen zu neuem Leben. Rührend schöne Erinnerungen an ein Kinderparadies werden greifbar, aber genauso die Widersprüche des Erwachsenwerdens in einem totalitären Staat sowie die unbarmherzigen Grausamkeiten des Kriegsendes.

 

Oma Lucie erzählt so, wie es in ihrer Familie schon seit ehedem üblich ist. Tief verwurzelt in alter familiärer Erzähltradition fesselt sie augenblicklich die Aufmerksamkeit des Lesers, indem sie eine Atmosphäre anklingen lässt, wie sie über Generationen an den allabendlichen Feierabendrunden bestanden haben mag: Man traf sich auf der Gartenbank oder am Kachelofen, um zu „schabbern“ und sich mit Märchen und Geschichten zu unterhalten.

 

Zusammen mit ihrem Neffen Wolfgang hat sie ihre Erinnerungen zu einer Art Reisebericht zusammengestellt. Die Reise führt zurück in ein untergegangenes Land, in dem die kleine Lucie zunächst eine traumhaft schöne Kindheit in dem winzig kleinen Radostowen im Landkreis Ortelsburg verlebt. Später siedelt die Familie in die Allensteiner Gegend um. Je erwachsener Lucie wird, umso mehr erkennt sie die harten Zwänge der Wirklichkeit, bis sie nach dem Höllenfeuer des Krieges mit ihrer Familie Ostpreußen verlassen muss.

Der Text ist in viele kleine Kapitelchen untergliedert. Der Leser findet liebevolleLandschafts- und Ortsbeschreibungen, längst vergessene Bräuche, alles in allem voller Zauber, Mystik und, erst recht in seinen traurigen und schrecklichen Schilderungen, tiefer mitfühlender Menschlichkeit.


Autor/-in:
Lucia Studenroth
geb. Kraska, Jahrgang 1924, wuchs in Radostowen und Allenstein in Ostpreußen auf. Nach ihrem aktiven Berufsleben als Uhrmacherin und Goldschmiedin in Essen/Ruhr begann sie, die Märchen und Geschichten ihrer Kindheit aufzuschreiben. Im Laufe der Zeit ging sie dazu über, auch Episoden aus ihrer Jugend in Ostpreußen zu notieren, einschließlich bitterer persönlicher Erlebnisse aus Kriegsende und Vertreibung.

Autor/-in:
Wolfgang Kraska
ist Jahrgang 1959 und wuchs als Angehöriger der ersten Nachkriegsgeneration auf. Nach dem Studium der Wirtschaftspädagogik in Göttingen arbeitet er seit 1989 als Diplom-Handelslehrer im nordrhein-westfälischen Schuldienst. Er überarbeitete die Erzählungen seiner Tante Lucie und ergänzte sie durch weitere Familienerinnerungen seines mittlerweile verstorbenen Vaters.